Die Kirche im Dorf

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Es war einmal ein stattlicher flachgedeckter Feldsteinbau mit eingezogenem Chor und West- Querturm, Anfang des 13. Jahrhunderts erbaut. Im Turm befinden sich römische Schlitzfenster nach Süden und im Chor sind die Reste einer Gruppe von drei Fenstern vorhanden. Die Schallöffnungen sind im 18. Jahrhundert erweitert worden. Auf dem Turm befinden sich 3 Glocken. Die älteste und kleinste ist etwa aus dem Jahre 1340. Auf der mittleren Glocke steht die Jahreszahl 1928. Die große Glocke hat  einen Durchmesser von 125 cm und eine Höhe von 120 cm.

Innenansicht 1959

1720 ist eine Uhr angebracht worden.

1753 wurde der Turm erneuert und mit Schiefer gedeckt.

1788 bekam der Turm einen neuen Aussenputz.

1791 erfolgte ein Umbau der Kirche und der obere Teil des Turmes wurde fertiggestellt.

1836 wurde die Kirche verändert, z.B. die Tür auf der Nordseite zugemauert.

1871 hat der Blitz in den Turm eingeschlagen. Er hat die vergoldete Kugel, die Wetterfahne und das Turmdach beschädigt. Bei der Reparatur hat die Wetterfahne die Jahreszahl 1871 erhalten. Gleichzeitig wurde die bequeme Treppe zum Turm erbaut.

1871/72 wurde  innen renoviert, woher auch die Innenausstattung der Kirche stammt

1910 wurde eine Säule unter der Kuppel ausgewechselt. Zu diesem Zeitpunkt erhielt die Wetterfahne die Jahreszahl 1910 dazu. diese sollte auf die Renovierung hinweisen. Das wechseln der Säule hat sich bei den Einwohnern als kühne Dachdeckerarbeit eingeprägt.

1933 erhielt die Kirche neue elektrische Beleuchtung. Die Lampen hatten alle eine Kerzenform. Über dem Altarraum wurde eine Dornenkrone gemalt.

 

Innenansicht Heute

1962 wurde ein elektrisches Läutewerk installiert. Schon vorher wurde die Orgel elektrisch betrieben.

1972  sollt das Auswechseln einer Säule nicht möglich sein. Die Arbeiter der beauftragten Firma erachteten es als unmöglich und rissen die Säulen mit der gesamten Zwiebelkuppel ab. Sie beschädigten dabei das Kirchendach, so daß das Dach des Kirchenschiffes sehr schnell einfiel. Der Turm wurde einfach mit einem flachen Asbestdach gedeckt.

1987 wurde der Altarraum abgemauert, um aus diesem eine Feierhalle zu bauen.

1990 ließ die Gemeinde durch eine  ABM das Dach decken. Alle anderen Arbeiten führten Rentner und andere Einwohner unentgeltlich aus.

1995 wurde die Feierhalle fertiggestellt

 

Quelle:Die Ortscronik von 1995