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Ihr lieben Zuschauer insgemein, ich bitt euch ein wenig still zu sein. Höret meinen Worten zu, die ich in diesem Jahr zum X ten male vom Pferde zu euch reden tu. Ich bin zwar kein erfahrener Mann, der gut hier zu euch reden kann. Trotzdem hoffe ich, ob gross ob klein, ein jeder wird mit mir zufrieden sein.
Ihr Reiter schon wieder ist ein Jahr verflossen, als wir dieses schöne Fest genossen und wieder ist die Zeit gekommen wo wir uns nichts Anderes haben vorgenommen, als diese herrliche Lustbarkeit. Da ihr mich als Vorreiter habt gewählt, erteile ich euch den Befehl. Ich reite voran, dann kommt die Musik, dann kommt ihr Reiter Glied an Glied. Kameraden, steht sicher im Bügel, haltet fest die Zügel, reitet stets in Reih und Glied, damit keinem ein Unglück geschieht. Ihr Mütter, haltet eure Kinder fest an der Hand, ansonsten reiten wir sie in den Sand!
So zieh’n wir nun mit Lust, Mut und frohem Sinn zu unserer Kampfbahn hin. In der herrlichen Ringreiterzeit , wo das Herz ist leicht, die Brust wird weit, steigt der Bursche mutig auf ‘s Pferd, welches er eingeritten wie sein Herz begehrt.
Doch nun nicht länger vergeudet die Zeit, Brüder macht euch zum Kampfe bereit. Viermal geht ‘s im Galopp an den Ringen vorbei, wer viermal trifft, der der Sieger sei. Musikanten wir sitzen hier hoch zu Ross und warten nur auf euren Trompetenstoss.
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